Dienstag, 20. September 2016

Sportliche Leistungen hinter den Kulissen

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Ottobock Werkstatt schließt nach 2408 Reparaturaufträgen seine Türen in Rio

Duderstadt/Rio de Janeiro, am 20.09.2016. Am Sonntag, den 18.09.2016 sind die Paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro mit einer großen Abschlussfeier dort wo sie knapp zwei Wochen vorher eröffnet wurden, im legendären Maracanã-Stadion, zu Ende gegangen.

Zwei Wochen voll emotionaler und außergewöhnlicher Erlebnisse haben die Athleten aber auch die Techniker in der Ottobock Werkstatt hinter sich gebracht. Insgesamt 2408 Reparaturaufträge, die 3361 individuelle Reparaturen mit sich brachten, wurden in der 650 m2 großen Werkstatt durchgeführt. Kein Tag war wie der andere, keine Reparaturen identisch, kein Auftrag wichtiger oder unwichtiger. Besonderheiten gab es aber schon: So wurden nicht nur eine Vielzahl von Fahnenhaltern gebaut, auch die Halterung für den brasilianischen Fackelträger Clodoaldo Silva, der die Paralympische Flamme während der Eröffnungsfeier im Maracanã-Stadion entzündete, entstand erst kurz vorher in der Ottobock Werkstatt.

Neben diesen außergewöhnlichen Aufträgen wurden 2745 Reparaturen an Rollstühlen, 438 an Prothesen und weitere 178 an Orthesen durchgeführt. Die Techniker haben im Schichtsystem von 7:00 Uhr morgens bis 23:00 Uhr insgesamt 14.500 Stunden gearbeitet. Dabei wurden die meisten Reparaturen für die Teams mit den größten Delegationen – Brasilien, Großbritannien, USA und China – durchgeführt.

Der Fackellauf, die Vertragsunterzeichnung mit dem IPC und die damit verbundene Verlängerung der Partnerschaft bis Ende 2020, sowie die Verleihung der Medaillen während insgesamt drei Siegeszeremonien - auch für Professor Hans Georg Näder waren die Paralympischen Spiele in Rio 2016 verbunden mit außergewöhnlichen Erlebnissen.

Grund zum Jubeln gab es auch bei den Ottobock Botschaftern. Insgesamt 12 Goldmedaillen, 12 Silbermedaillen und 7 Bronzemedaillen erzielten die internationalen Ottobock Botschafter, darunter Heinrich Popow, Marlou van Rhijn, Martina Caironi und Ronald Hertog, die alle am vorletzten Wettkampftag einen Platz auf dem Siegertreppchen einnehmen konnten.

Eine besondere Überraschung bescherte die Kubanerin Malu Perez Iser, die erst im vergangenen Jahr während einer „Running Clinic“ mit Heinrich Popow und einem Ottobock Technikerteam das Laufen und Springen auf einer Sportprothese erlernt hatte. Sie gewann beim Weitsprung die Bronzemedaille und ist damit die erste Teilnehmerin einer Running Clinic überhaupt, die eine Medaille gewonnen hat. Um diesen Erfolg gebührend zu feiern, reist Professor Hans Georg Näder persönlich nach Kuba, um sie und das gesamte kubanische Team dort zu empfangen.

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