Donnerstag, 29. September 2016

Blick nach Kuba

Professor Näder begrüßt Paralympioniken in Havanna

Gut eine Woche ist es nun her, dass das Paralympische Feuer in Rio de Janeiro/ Brasilien erloschen ist. Für die kubanischen Paralympioniken sollte der Abschied aus Rio jedoch nicht allzu schwer werden. Sie erwartete bei ihrer Rückkehr ein hochkarätiger Empfang in Havanna.

Vertretern des Kubanischen Paralympischen Komittees, des Behindertensportverbandes und der Hilfsorganisation mediCuba erwarteten die Athleten am 21.09.2016 am Flughafen von Havanna. Mit dabei war auch Professor Hans Georg Näder, Vorsitzender der Geschäftsführung von Ottobock und Paralympics-Förderer der ersten Stunde, der im Anschluss ein Fest zu Ehren der Sportler gab. In der Residenz des Deutschen Botschafters Thomas Karl Neisinger und mit 100 geladenen Gästen wurden die Leistungen der Athleten gebührend gefeiert.

Im Rahmen einer Ottobock „Running Clinic“, einem Laufcamp für Prothesenträger, wurden die Paralympioniken vor gerade mal einem Jahr entdeckt. Heinrich Popow, Goldmedaillengewinner im Weitsprung bei den Paralympics 2016 in Rio, war nicht nur als Trainer vor einem Jahr dabei, sondern begrüßte seine Schützlinge ebenfalls persönlich in Havanna. Er war es, der damals das Potenzial der heutigen Paralympicsteilnehmer sah. Dass Malu Iser Perez es jedoch nur ein Jahr nach ihren ersten Schritten auf einer Carbonfeder gleich aufs Treppchen und zu einer Bronzemedaille im Weitsprung schaffen würde, ist selbst für ihn überraschend.

Dass Kuba ein Land mit Potenzial ist, steht für Professor Näder außer Frage. „Die sportlichen Erfolge während der Paralympics bestärken mich darin, dass wir Kuba im Blick behalten sollten. Ich sehe hier sowohl im Sportsektor, aber vor allem auch in der Entwicklung der orthopädietechnischen Fähigkeiten vor Ort noch viel Raum für Ottobock, um Unterstützung zu leisten“, sagt Professor Näder.

In diesem Jahr hatte das Unternehmen Ottobock bereits eine ständige Repräsentanz in Havanna eröffnet. Dabei handelt es sich um ein von Ottobock Brazil gesteuertes Büro. Die Niederlassung in Brasilien wurde 1975 gegründet, um die Einführung von Mobilitätshilfen in Lateinamerika zu fördern. Heute ist das Unternehmen auch in Argentinien, Chile, Kolumbien, Ecuador, Mexiko, Peru und Uruguay fest etabliert.

Bei seinem jetzigen Besuch auf Kuba traf Professor Näder auch auf den stellvertretenden kubanischen Gesundheitsminister Dr. José Angel Portal Miranda und besprach mit ihm mögliche Wege der zukünftigen Zusammenarbeit. Dabei stand auch die Ausweitung des Engagements in der Ausbildung kubanischer Orthopädietechniker auf dem Programm. Zwischen Ottobock und dem kubanischen Zentrum für Orthopädietechnik (CNOT) besteht bereits eine langjährige, erfolgreiche Beziehung.

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