Ausstellung

Eintreten, ausprobieren und anfassen ist ausdrücklich erwünscht! Die dreigeschossige Ausstellung „Begreifen, was uns bewegt“ bietet die Möglichkeit, interaktiv und spielerisch mehr über den eigenen Körper zu erfahren. Multimediale Installationen helfen dabei, Erfindungen zu verstehen, die körperlich eingeschränkten Menschen mehr Mobilität ermöglichen. Bewegung ist das zentrale Thema der Ausstellung.

Hier kann ausprobiert werden, wie der Gleichgewichtssinn des Menschen funktioniert. Wie es ist, mit einem Rollstuhl durch Berlin zu fahren. Oder was unsere Hand vollbringt, während wir einen Stift auffangen. Gleichzeitig werden zum Beispiel die Funktionsweisen von gedankengesteuerten Prothesen beschrieben.

Die Monitore für die multimedialen Anwendungen sind so angebracht, dass sie im Stehen und vom Rollstuhl aus problemlos genutzt werden können.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Donnerstag bis Montag | 10 bis 18 Uhr

Der Eintritt im Science Center ist frei.
Barrierefreier Zugang.


Adresse und Anfahrt

Ottobock Science Center Berlin
Ebertstr. 15a
10117 Berlin
Tel. 030 / 398 206 0

Route zum Science Center Berlin

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Ca. 2 Minuten zur Station „Potsdamer Platz“:
Bahn: Regional- und Fernverkehr
S-Bahn: Linien S1, S2, S25
U-Bahn: Linie U2
Bus: Linien M41, M48, M85, 200, N2

Anreise per Auto/Taxi:
ca. 10 Minuten zum Hauptbahnhof
ca. 30 Minuten zum Flughafen Tegel
ca. 45 Minuten zum BER Flughafen Berlin-Brandenburg (Schönefeld)


Bildergalerie

Faszination Gehen und Greifen

Interaktive, organisch anmutende Medienbänder durchziehen die erste von drei Ausstellungsebenen. Sie machen in spielerischer Leichtigkeit bewusst, welchen Stellenwert Bewegung für uns im Alltag hat. Neben der Fähigkeit, abstrakt zu denken, zeichnen zwei wesentliche Merkmale die menschliche Entwicklung aus: Der aufrechte Gang auf zwei Beinen und die schier unglaubliche Flexibilität unserer Hände als Werkzeug. Daraus leiten sich die beiden Hauptthemen der Ausstellung im Science Center Berlin ab: Gehen und Greifen.

Der Homunculus

Ein kleines, unproportioniertes Männchen mit großer Bedeutung – der Homunculus. Auf der Straße wird er Ihnen nie begegnen, denn er ist ein Abbild unseres Gehirns. Er stellt dar, wie wir die Wahrnehmung unserer Umwelt verarbeiten.

Vorbild Natur

Eine Fußballmannschaft aus Robotern ist keine Vision mehr. Der Weg zur gedankengesteuerten Armprothese ist geebnet. Willkommen in der Bionik! Exponatstationen veranschaulichen anhand von Text und Bild, Animationen und Modellen, wie innovative, technische Lösungen an die Natur angelehnt sind.

Blick unter die Haut

Was passiert in unseren Beinen beim Sprinten? Wo liegt der Musikantenknochen? Wie sieht das Würfelbein aus? Gehen Sie auf Erkundungsreise! Ein Medientisch ermöglicht es, die Anatomie am eigenen Körper zu beleuchten. Beim Bewegen spielt auch unsere Wahrnehmung eine zentrale Rolle. Testen Sie über einer tiefen Schlucht, wie leicht Ihnen die Koordination Ihrer 600 Muskeln und 208 Knochen fällt – ein Balanceakt.

Technologie für Menschen

Berechnen Sie an der demografischen Säule Ihr statistisches Erkrankungsrisiko für Diabetes, Arthrose, Osteoporose und Schlaganfall. Wussten Sie, dass dies die häufigsten Gründe sind, die z.B. zum Tragen einer Prothese oder zur Nutzung eines Rollstuhls führen? Hier erfahren Sie, was Medizintechnik auf Hightech-Niveau zu bieten hat.

Hightech zum Anfassen

Das Ausprobieren ist erwünscht! Interaktive Produktstationen präsentieren medizintechnische Hilfsmittel. Fahren Sie einen Rollstuhl über einen virtuellen Parcours am Brandenburger Tor. Mediale Vertiefungsstationen bieten Informationen über technische Aspekte und vermitteln Wissen zu verschiedenen Krankheitsbildern.

Eine Bühne für die Medizintechnik

Es bleibt eine spannende Herausforderung, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Das Science Center Berlin ist eine weltweit einzigartige Bühne zum Thema Mobilität. Die interaktive Ausstellung bietet für jedermann spannende Erlebnisse.

Science Guides

Im Science Center Berlin werden Sie von unseren bestens geschulten Science Guides begrüßt, die Ihnen für Fragen zu Ottobock, der Ausstellung und den Exponaten jederzeit zur Verfügung stehen. Im Vorfeld angefragte Führungen werden ebenfalls von den Science Guides durchgeführt, die sich bei den Führungen auch dem bereits vorhandenen Wissen der Gruppe anpassen.



Bitte laden Sie sich die Datei herunter:

Flyer Dauerausstellung

Archiv Sonderausstellung

Hier finden Sie eine Übersicht der bisherigen Sonderausstellungen im Science Center.

Informationen zur aktuellen Sonderausstellung finden Sie unter aktuelle Sonderausstellung.


Passion for Paralympics

07.06.2016 bis 16.01.2017

Die paralympischen Spiele in Rio de Janeiro boten vom 7. bis 18. September 2016 wieder die größte Bühne für Sportarten wie Leichtathletik, Rollstuhlbasketball und viele mehr.

Ottobock präsentierte im Science Center Berlin die Sonderausstellung „Passion for Paralympics“ und ließ die Besucher an großartigen Leistungen der paralympischen Athleten teilhaben.

Natürlich künstlich

18.02. bis 07.03.2016

Die Weißensee Kunsthochschule Berlin präsentierte ihr Projekt: Artificial Skins & Bones

Die Natur ist der unübertroffene Sieger im Hinblick auf Design und Funktion. Vieles von dem, was wir Menschen entwickeln und erfinden, ist in der Natur schon immer da gewesen. Die Kunst und Aufgabe für den Menschen besteht darin, genau hinzuschauen und die Intelligenz der Natur zu nutzen. Im besten Fall ist er dann in der Lage, das natürliche Vorbild so zu übersetzen, dass es für die Technologie verwendbar wird.

Dieser Aufgabe haben sich auch 15 Studenten der Weißensee Kunsthochschule Berlin in ihrem Projekt „Artificial Skins & Bones“ gestellt. Ihre Entwicklungen wie zum Beispiel digitale Prothesen oder sich durch Körperkraft einfärbende Stoffe stellten sie in der Sonderausstellung „NATÜRLICH KÜNSTLICH“ im Ottobock Science Center aus.

Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Open Innovation Space, einer Initiative von Ottobock and Makea Industries GmbH, sowie dem Fablab Berlin.

Arthrose - Den Schmerz in die Knie zwingen

15.10.2015 bis 17.02.2016

Unter diesem Titel eröffnet am 15.10.2015 die neue Sonderausstellung im Ottobock Science Center Berlin. 20 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter der Gelenkkrankheit, jeder vierte Deutsche erkrankt daran. Das Ottobock Science Center Berlin hat sich mit dieser Ausstellung zum Ziel gesetzt, anschaulich über das Thema Arthrose aufzuklären. Mit modernen Exponaten und ungewöhnlichen Texten werden dem Besucher die Ursachen und die Zusammenhänge von Lebensweise und Gelenkverschleiß veranschaulicht und vielfältige Therapiemöglichkeiten vorgestellt.

Paralympische Winterspiele Sochi 2014

27.02. bis 30.03.2014

Das Science Center Berlin widmete den Paralympischen Winterspielen in Sochi eine Sonderausstellung. Neben Informationen zu Athleten, Disziplinen und den Ottobock Werkstätten vor Ort konnten sich die Besucher im Sledge Eishockey Torschießen testen und ihr Wissen zu den Paralympics in einem abwechslungsreichen Quiz unter Beweis stellen.

25 Jahre Passion for Paralympics

16.11.2013 bis 31.01.2014

Seit 1988 unterstützt Ottobock die Paralympischen Spiele. Um diese aufregenden Jahre Revue passieren zu lassen, zeigte das Ottobock Science Center Berlin eine Fotoausstellung.

Für diese Ausstellung wurden Mitglieder der paralympischen Community und der Ottobock Familie gebeten, das Foto ihres Lieblingsmomentes während der Paralympics auszuwählen.

Weitere Infos zum Thema Paralympics finden Sie unter www.ottobock.com/paralympics

Science Lab

08.06. bis 28.06.2013

Weltweit steht der Name Ottobock für qualitativ hochwertige und technologisch herausragende Produkte und Dienstleistungen in der Medizintechnik. Das Ziel, Menschen mit Handicap Mobilität zurückzugeben und erhaltene Funktionen zu schützen, umfasst die gesamte Produktwelt des Unternehmens.

Die Entwicklung neuer und die Verbesserung bestehender Produkte in den Bereichen Prothetik, Orthetik und Neurostimulation bedarf intensiver Forschung, die an mehreren Standorten weltweit betrieben wird.

Das temporäre Science Lab im Science Center Berlin präsentierte ausgewählte Forschungsprojekte von Ottobock und seinen Partnern.

Mit dem Leben Schritt halten

11.04. bis 28.07.2013

„Behinderung kann über Nacht kommen, wie das Wetter. Zum Beispiel durch Schlaganfall oder Autounfall.“ (Zitat Prof. Hans Georg Näder)

Das Thema ist niemandem angenehm und doch sehr präsent – fast jeder Neunte in Deutschland hat eine „Behinderung“. Die Sonderausstellung im Science Center Berlin mit dem Titel „Mit dem Leben Schritt halten“ fokussierte auf das Leben mit körperlichen Einschränkungen.

Anhand persönlicher Geschichten von Menschen, die ihr Leben mit Hilfsmitteln meistern, wurde den Besuchern das Thema näher gebracht. Die vorgestellten Personen gaben Einblicke in ihren Alltag, ihre größten Veränderungen und Herausforderungen, aber auch ihre Definition von Freiheit und Glück.

Paralympics London

2012

Pünktlich zu den paralympischen Sommerspielen in London zeigte das Science Center wieder eine Sonderausstellung. Besonders die Möglichkeit, Sportgeräte anzufassen oder selbst auszuprobieren, hat viele Besucher in die Ausstellung gezogen. Neben einer ausgestellten Sprintprothese konnten die Besucher ein Handbike und einen Basketballrollstuhl bestaunen.

Eröffnet wurde die Sonderausstellung im Rahmen eines Festakts in Kooperation mit der Britischen Botschaft – zeitgleich mit den Eröffnungsfeierlichkeiten der Paralympics.

Altern

2011/2012

Der demografische Wandel schreitet immer weiter voran. Den Ansprüchen und Bedürfnissen einer stetig älter werdenden Bevölkerung gerecht zu werden, stellt für die Medizintechnikbranche eine große Herausforderung aber auch Chance dar.

Vor diesem Hintergrund präsentierte das Science Center die Sonderausstellung Altern. Anhand von Porträts über 100jähriger wurden einige Bespiele für ein langes und aktives Leben vorgestellt.

hand_werk

16.06. bis 03.10.2011

Die Historie der Hand- und Armprothetik reicht weit zurück. Bereits im alten Ägypten wurden fehlende Gliedmaßen durch einfache Prothesen ersetzt. Pioniere der Prothetik haben mit der besten Technologie ihrer Zeit und mit kreativem Geist wegweisende Innovationen geschaffen. Entscheidend für die Qualität ihres „Hand-Werks“ war aber, dass sie sich mit ihren technischen Lösungen am Menschen orientierten. Moderne Prothesen sind das Ergebnis einer langen technischen und handwerklichen Evolution. Die Sonderausstellung hand_werk — Meilensteine der Prothetik im Ottobock Science Center zeigte wegweisende Handprothesen verschiedener Zeiten. In drei Epochenschritten stellte sie die Funktionen, die technischen Innovationen und die Menschen hinter den Prothesen vor.

25 Jahre Otto Bock Stiftung

2010

Im Jahre 1985 kündigte Dr.-Ing. E. h. Max Näder, Vater des heutigen Inhabers Prof. Hans Georg Näder, die Gründung der Otto Bock Stiftung an. 25 Jahre später war es an der Zeit, die bisherigen Projekte wie z.B. Hochwasserkatastrophe an der Elbe 2002, Tsunami in Asien 2004 und das Erdbeben auf Haiti 2010 vorzustellen, bei denen speziell Menschen mit eingeschränkter Mobilität unterstützt wurden.

Expo Shanghai

2010

Erstmals in ihrer 150-jährigen Geschichte widmete eine Weltausstellung Menschen mit Handicap einen eigenen Pavillon. Weltweit stellt die demografische Entwicklung die Gesellschaften vor wachsende Herausforderungen. Neben Unfall und Krankheit gewinnt durch die steigende Lebenserwartung auch das Alter als Ursache von Mobilitätseinschränkungen an Bedeutung.

Ottobock greift im „Life & Sunshine Pavillon“ dieses wichtige Zukunftsthema auf und macht es einem großen Publikum zugänglich. Eine Ausstellung veranschaulicht mit multimedialen und interaktiven Installationen das Thema Lebensqualität für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung, nennt Ursachen und präsentiert medizintechnische Lösungen.

In diesem Zusammenhang wurde auch im Science Center eine Partnerausstellung gezeigt.

Paralympics Vancouver

2010

Die Paralympischen Spiele sind Teil der Ottobock Unternehmenskultur. Seit Seoul 1988 sichern international besetzte Techniker-Teams in der Ottobock Werkstatt den Service für Athletinnen und Athleten. Dieser Service ermöglicht erst professionelle Bedingungen für die Athleten aus aller Welt. Allein in Peking 2008 bewältigte die Werkstatt über 2100 Arbeitseinsätze. Als Partner des International Paralympic Commitee (IPC) ist Ottobock seit 2005 mit der globalen Paralympischen Weltgemeinschaft eng verbunden.

Während der Paralympics in Vancouver stellte eine Sonderausstellung diese Partnerschaft und die Aufgaben von Ottobock bei den Spielen dar. Das Science Center bildete somit eine Verknüpfung mit der in Vancouver verorteten Sonderausstellung.