Lösungsfinder

Unser Mitarbeiter im technischen Außendienst Prothetik

Ein Einblick in den Arbeitsalltag von Jörg Menke

Ausgestattet mit einem breiten Produktportfolio und den technischen Instrumenten startet Jörg Menke in seine Arbeitswoche. Flexibilität ist für ihn dabei immer das A und O: „Wenn ich Montagmorgen aufstehe, kann ich nie genau sagen, was mich in der Woche erwartet.“ Bei der Planung und Koordination seiner Termine unterstützt ihn das Vertriebsteam in der Unternehmenszentrale. Dennoch erwarten ihn fast täglich spontane Kundenbesuche und spannende Herausforderungen.

Für einen detaillierten Einblick hat die Redaktion Jörg Menke bei einem Termin begleitet: Anlaufpunkt ist das Sanitätshaus Rahm im rheinischen Troisdorf bei Bonn – ein langjähriger Kunde von Ottobock. Auf der Agenda steht eine Probeversorgung mit dem C-Leg und die damit verbundene Zertifizierung des Orthopädietechnikermeisters Markus Rehm. Nachdem er zunächst ein Tagesseminar zur C-Leg-Versorgung in Duderstadt besuchte, folgt nun die praktische Ausbildung.

Der erste Schritt ist die Schaftpositionierung, bei der Jörg Menke beratend und unterstützend zur Seite steht. Anhand des Aufbaugerätes PROS.A. Assembly zeigt er Markus Rehm, wie er die Modular-Beinprothese an die individuellen Maße des Anwenders anpasst. Mit der Einstellsoftware C-Soft überprüfen sie anschließend die Funktionen des Gelenks und kalibrieren es für den 65-jährigen Dieter D., dem aufgrund einer Diabetes-Erkrankung Ende 2013 der linke Oberschenkel amputiert werden musste.

Ebenso vertraut wie mit seinen Kunden geht Jörg Menke auch mit den Anwendern um. Bevor Dieter D. seine ersten Gehversuche mit dem C-Leg startet, erklärt Jörg Menke ihm eingehend die unterschiedlichen Funktionen und beschreibt, worauf es bei einer Prothese ankommt: „Es ist wichtig, dass der Anwender bequem gehen und stehen kann, um die Funktionsvielfalt des hydraulischen Kniegelenks voll ausschöpfen zu können.“

Mit ein wenig Übung gelingt es Dieter D., die Schwungphase des C-Leg sicher auszulösen – für Jörg Menke und Markus Rehm ein Zeichen, dass die Prothese optimal eingestellt ist. Mit dem Messgerät L.A.S.A.R. Posture ermitteln sie den Körperschwerpunkt im Stand und nehmen die Feinjustierung vor.

Erste Erfolgserlebnisse hat Dieter D. im hauseigenen Gehschulzentrum des Sanitätshauses Rahm. Nachdem er zunächst an zwei Krücken, dann an einer und schließlich ganz ohne Krücken unterwegs ist, wird er von Schritt zu Schritt mutiger. Durch ein Geländer gestützt, übt er gezielt das Gehen auf Schrägen und Treppen. „Ich nehme gleich die höchste Treppe“, kündigt er voller Energie an.

Von diesem Ergebnis sind Jörg Menke, Markus Rehm und Stephan Schneider, Werkstattleiter im Sanitätshaus Rahm, begeistert. „Zu sehen, wie Anwender mit unserer Versorgung selbstständiger werden, zeigt uns, dass wir ein gutes Team sind“, darin sind sich die drei Fachmänner einig. Seit 40 Jahren arbeitet das Sanitätshaus Rahm mit Ottobock zusammen. „Wir vertrauen auf die gute Qualität der Produkte, die neuen Technologien und die fachmännische Beratung. Alles hat Hand und Fuß bei Ottobock“, sagt Stephan Schneider mit einem Augenzwinkern.

Finden Sie weitere Informationen über unsere Mitarbeiter auf www.facebook.com/ottobockde