Orthopädietechniker von Ottobock passt die C-Brace Beinorthese eines Mannes an. Beide Personen sitzen in einem Raum auf Stühlen.
Engagement

Verbesserung der Versorgungsqualität - weltweit und nachhaltig

Wir verstehen Ottobock nicht nur als Unternehmen, sondern als gesellschaftlichen Akteur. Daher leisten wir selbstverständlich unseren Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung.

Ein Trainer hält vor einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Vortrag.
In der Ottobock Global Academy geben SpezialistInnen ihr umfangreiches Wissen weiter.

Weiterbildung rund um die Orthopädie- und Rehatechnik mit der Ottobock Global Academy

Fachliches Know-how auf dem aktuellen Stand der Technik weitergeben, Versorgungsqualität sicherstellen und dem internationalen Fachkräftemangel gezielt entgegenwirken: Mit diesen Zielen macht sich die Ottobock Global Academy stark für Aus- und Weiterbildung rund um die Orthopädie- und Rehatechnik. Das umfangreiche und differenzierte Programm richtet sich dabei an alle am Patientenversorgungsprozess beteiligten ExpertInnen. Es schließt auch Ottobock MitarbeiterInnen weltweit ein, damit sie KundInnen und PartnerInnen qualifiziert beraten und unterstützen können.

"Das Bewusstsein für Menschen mit Handicaps kommt nicht von ungefähr. Gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern müssen noch viele Barrieren überwunden und Berührungsängste abgebaut werden. Diesen Auftrag verlieren wir bei allem Fokus auf Innovationskraft und herausragende Technologien nicht aus den Augen."

Oliver Jakobi, Chief Sales Officer

Zwei Männer in einer Werkstatt entwickeln gemeinsam ein orthopädisches Produkt
Die International O&P School bietet ein umfassendes und praxisorientiertes Ausbildungsprogramm.

Ausbildung durch die Ottobock International O&P School

Es ist unser Ziel, orthopädietechnisches Fachpersonal für Entwicklungsländer auszubilden und durch den Ausbau unserer Patient Care Organisation neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die Ottobock International O&P School übernimmt diese Aufgabe seit 2013. Für die eigene Organisation sowie für externe Partner wie dem Internationalen Roten Kreuz und der Bundeswehr haben wir bislang 60 AbsolventInnen ausgebildet. Die Ausbildung ist von der ISPO (International Society for Prosthetics and Orthotics) zertifiziert und dauert elf Monate. Mit dem angeeigneten Fachwissen können die AbsolventInnen die Versorgung in ihren Heimatländern verbessern und neue Fachkräfte anlernen. Darüber hinaus setzen sich unsere Auslandsgesellschaften für die lokale Aus- und Weiterbildung ein.

Zugang zu qualitativen Versorgungslösungen in Schwellenländern

Unsere Vision ist es, weltweit Menschen den Zugang zu qualitativen Versorgungslösungen zu ermöglichen. Diese Vision teilen wir mit weiteren internationalen Partnern wie der WHO oder ATscale, The Global Partnership for Assistive Technology. Rund eine Milliarde Menschen benötigen ein Hilfsmittel. Doch gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern fehlt es häufig an Versorgungstrukturen, qualifizierten Fachkräften und einem regulatorischen Umfeld, das die Versorgungsqualität sicherstellt. Auch sind Hilfsmittel oftmals nicht Teil der öffentlichen universalen Gesundheitsversorgung, die gewährleistet, dass Menschen durch eine Versorgung nicht in finanzielle Not geraten.

Mit unserem weltweiten klinischen Netzwerk helfen wir in der Coronavirus Pandemie

Seit Ausbruch der Coronavirus Pandemie hat sich die Versorgungssituation noch einmal verschärft: Menschen mit Behinderungen sind von ihren Auswirkungen besonders betroffen, indem notwendige Behandlungen nicht durchgeführt oder verschoben werden und sich damit Krankenhausaufenthalte verlängern und sich ihre Abhängigkeit von Pflegepersonen erhöht. In einem Positionspapier der GHA – German Health Alliance haben wir auf die Bedeutung der Hilfsmittelversorgung während der Coronavirus Pandemie hingewiesen und uns dafür eingesetzt, dass Hilfsmittelleistungen Teil der universalen Gesundheitsversorgung werden und die Leistungserbringer auf internationaler Ebene in Unterstützungsmaßnahmen für Gesundheitsfachkräfte mit einbezogen werden. Um die Versorgung mit Prothesen, Orthesen und Rollstühlen vor Ort zu stärken, arbeiten wir daher mit internationalen Partnern zusammen. Über unser weltweites klinisches Netzwerk tragen wir zum Beispiel zu Forschungsprojekten der WHO bei, um geeignete Maßnahmen dafür zu entwickeln.

Kontakt zum Thema Engagement

Maren Harloff

Managerin Sustainability

+49 5527 848 1865
Maren.Harloff@ottobock.de

Ottobock SE & Co. KGaA
Max-Näder-Str. 15
37115 Duderstadt