Ottobock Botschafter

Li Maoda

Li Maoda verlor im Jahr 2009 sein rechtes Bein bei einem Arbeitsunfall im Hafen von Tianjin (Nordchina). Bereits drei Jahre später begann er seine Karriere im Para-Sport mit Rollstuhlfechten. Später wechselte er zur Para-Leichtathletik.

Der Verlust seines Beines hielt ihn nicht auf

Er war schon immer ein sportlicher Typ. Deshalb beschloss er bereits im Krankenhaus, mit Sport zu beginnen. Seine Entwicklung im Para-Sport begann er im Rollstuhlfechten und belegte bei den Landesmeisterschaften 2013 erfolgreich den sechsten Platz.

Er erkannte jedoch schnell, dass er beim Sport nicht im Rollstuhl sitzen wollte, weil er noch immer stehen und laufen konnte. Im Jahr 2013 erhielt er seine erste Laufprothese und schloss sich dem chinesischen Para-Leichtathletikteam als Sprinter an.

„Warum sollte ich nicht laufen können, wenn ich gut gehen kann? Also habe ich hart trainiert und das Ergebnis ist: Laufen ist heute meine Lieblingsdisziplin!“

Li Maoda, Para-Leichtathlet und Ottobock Botschafter

Ottobock Botschafter Li Maoda trainiert für den 200-Meter-Sprint

Bei den Chinesischen Meisterschaften 2021 möchte er die Goldmedaille gewinnen

Seit seinem Eintritt in das chinesische Para-Leichtathletikteam ist er zu einem der besten Sprinter mit Beinamputation in China geworden. Bei den Chinesischen Meisterschaften gewann er mehrere Goldmedaillen im 100- und 200-Meter-Lauf und wurde Halter des Nationalrekords über 200 Meter in der Klasse T63.

Zu seinen Zielen für die Zukunft gehört die Verteidigung seines Titels bei den Chinesischen Meisterschaften im Jahr 2021. Außerdem möchte er Menschen mit Behinderung dafür begeistern, aktiv Sport zu treiben.

Wichtige Daten

  • Nation: China
  • Geburtsjahr: 1988
  • Sportart: Para-Leichtathletik – 100 m, 200 m
  • Klassifizierung: T63
  • Verein: Shandong Province Team

Wettbewerbserfolge

  • Chinesische Meisterschaften Beijing 2019:
    • Goldmedaille über 100 m
    • Goldmedaille über 200 m (Nationaler Rekord)