Bauer Wolfgang füttert mit seiner Armprothese und der Myo Plus Mustererkennung ein Kalb mit einer Flasche Milch.
Nachhaltigkeit

Verantwortung ist unsere Basis

Wir verstehen Ottobock nicht nur als Unternehmen, sondern als gesellschaftlichen Akteur. Daher leisten wir selbstverständlich unseren Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung.

Nachhaltigkeit bleibt die Zukunft

Seit der Gründung im Jahr 1919 gehen bei uns verantwortungsvolles gesellschaftliches Handeln und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand. Nachhaltigkeit war und ist schon immer die Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens. Ökologische Standards, gesellschaftliche Verantwortung und eine gute Unternehmensführung sind uns wichtig.

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie

Das Management von Umwelt-, Sozial und Unternehmensführungsfaktoren (ESG) ist die Grundlage für den Geschäftserfolg und eine starke Investitionsperformance. Gleichzeitig ermöglicht ein nachhaltiger Geschäftsansatz, sich frühzeitig mit neuen Chancen und Risiken auseinanderzusetzen. Wir haben das Ziel, das Bewusstsein zu schärfen, Nachhaltigkeitsstandards einzuhalten und zu fördern. Wir setzen uns ein für die Reduzierungen der Emission von Schadstoffen und Abfällen, die Begrenzung und Reduzierung des Verbrauchs knapper Ressourcen, Nulltoleranz bei Kinderarbeit, jeglicher Form von Diskriminierung, Korruption und unethischen Geschäftspraktiken.

„Nachhaltigkeit ist heute kein Beiwerk mehr. Die Anforderungen an Unternehmen wachsen von allen Seiten. Aus diesem Grund richtet sich die Aufmerksamkeit der gesamten Geschäftsführung auf den Bereich Nachhaltigkeit und treibt die Entwicklung systematisch voran.“

Jörg Wahlers, Chief Financial Officer

Sustainable Development Goals (SDGs) bei Ottobock

Als Unterzeichner des UN Global Compact bekennt sich Ottobock ebenfalls zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs). Mit den SDGs haben die Vereinten Nationen einen Rahmen geschaffen, um bis 2030 auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene eine nachhaltige Entwicklung national wie international voranzutreiben.

Wir bei Ottobock wollen unseren Beitrag zum Erfolg der Initiative leisten und haben die SDGs in unsere Nachhaltigkeitsstrategie integriert. Auf Grundlage einer umfassenden Analyse unserer wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen, unseren Werten und Strategien haben wir die sechs SDGs mit der höchsten Relevanz für Ottobock identifiziert. Mit unserer Geschäftstätigkeit wollen wir unseren Beitrag zur Erreichung dieser Ziele leisten.

Grafik, die das Nachhaltigkeitsziel 3 (Gesundheit und Wohlergehen) abbildet
SDG 3

Gesundheit und Wohlergehen

Das Wohlergehen von Menschen ist eng mit körperlicher und psychischer Gesundheit verknüpft. Seit mehr als 100 Jahren helfen wir Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ihre Bewegungsfreiheit zu erhalten oder zurück zu erlangen. Studien belegen, dass wir die Lebensqualität von amputierten Menschen und von jenen, die unter neurologischen Erkrankungen leiden, mit prothetischen und orthetischen Versorgungen nachhaltig verbessern.
Grafik, die das Nachhaltigkeitsziel 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur) abbildet
SDG 9

Industrie, Innovation und Infrastruktur

Eine zukunftsfähige Wirtschaft ist eng mit nachhaltiger Industrie, Innovation und Infrastruktur verbunden. Unseren größten Beitrag leisten wir, indem wir die Funktionen unserer Prothesen, Orthesen und Rollstühle erweitern, die Robustheit unserer Produkte erhöhen und Antworten auf bislang ungelöste orthopädietechnische Herausforderungen finden. Damit verbessern wir die persönliche Mobilität und das Wohlergehen unserer AnwenderInnen.
Grafik, die das Nachhaltigkeitsziel 10 (Weniger Ungleichheiten) abbildet
SDG 10

Ungleichheiten Bekämpfen

Um Ungleichheiten abzubauen, ist es notwendig, die soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion zu fördern. Mit unseren Lösungen zur Behebung bzw. Linderung von Mobilitätseinschränkungen verbessern wir die Teilhabe von Menschen mit Handicap am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben. Hochwertige prothetische und orthetische Versorgungen ermöglichen, dass Betroffene ihrem Beruf nachgehen und ein aktives Familienleben führen können.
Grafik, die das Nachhaltigkeitsziel 12 (Nachhaltiger Konsum und Produktion) abbildet
SDG 12

Nachhaltiger Konsum und Produktion

Auf Grundlage einer wachsenden Weltbevölkerung und der demografischen Entwicklung sind nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster von großer Bedeutung. Der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen ist für uns aus ökologischen und ökonomischen Aspekten entscheidend. Wir gestalten unsere Produktionsprozesse nachhaltig und optimieren unsere Materialeffizienz in Produktion und Logistik, unter anderem durch den Einsatz umwelt- und ressourcenfreundlicher Alternativen.
Grafik, die das Nachhaltigkeitsziel 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) abbildet
SDG 13

Maßnahmen zum Klimaschutz

Alle Unternehmen und Organisationen sind gefordert, umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels zu ergreifen und die Auswirkungen der eigenen Tätigkeit zu reduzieren. Als produzierendes Unternehmen tragen wir besondere Verantwortung für den Schutz des Klimas. Der Aufbau eines Umwelt- und Energiemanagementsystems hilft uns dabei, die Transparenz über unseren CO2-Fußabdruck zu erhöhen und gezielte Maßnahmen zu ergreifen.
Grafik, die das Nachhaltigkeitsziel 17 (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele) abbildet
SDG 17

Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Wenn Unternehmen ihre Kompetenzen und Ressourcen mit weiteren Akteuren aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Regierungen zusammenbringen, können Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit gezielter umgesetzt werden. Wir arbeiten mit internationalen und nationalen multisektoralen Partnern zusammen, um den gesellschaftlichen, ökonomischen und gesundheitlichen Beitrag einer guten Hilfsmittelversorgung sichtbar zu machen und den Zugang zu verbessern.
Ein Junge sitzt in einem Rollstuhl daneben kniet ein Helfer der Ottobock Global Foundation.
Helfer der Ottobock Global Foundation versorgen Kinder und Jugendliche mit Hilfsmitteln in Syrien und der Türkei.

Code of Conduct

Wir haben einen unternehmensweiten Code of Conduct, den Sie vollständig herunterladen können. Außerdem sind wir Mitglied im UN Global Compact – der weltweit größten und wichtigsten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung.

Auf der Grundlage 10 universeller Prinzipien und der so genannten Sustainable Development Goals verfolgt der UN Global Compact die Vision einer inklusiven und nachhaltigen Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte, heute und in Zukunft.

Ein Team steht wie eine Sportmannschaft vor dem Spiel zusammen, alle halten ihre Hände in der Mitte übereinander, bereit gleich gemeinsam zu starten.
Wir sind stark, weil uns Zusammenarbeit wichtig ist.

Nachhaltigkeitsmanagement

Wir verstehen Nachhaltigkeit als strategische Managementaufgabe, als Teil unserer Unternehmensstrategie. Indem wir Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte bei Ottobock intern wie extern stärker sichtbar machen, tragen wir der steigenden Bedeutung von Nachhaltigkeit Rechnung. Dazu haben wir unsere Fachbereiche noch intensiver in die Nachhaltigkeitsarbeit einbezogen. Gemeinsam arbeiten wir in einem Steuerkreis aus VertreterInnen verschiedener Abteilungen wie Einkauf, HR oder Operations an den Zielen und deren Umsetzung. Der Steuerkreis setzt die Nachhaltigkeitsstrategie um, entwickelt sie weiter und überwacht unseren Fortschritt mit Blick auf die Ziele. Das hilft uns, Routinen kritisch zu hinterfragen, Innovationen anzustoßen und den wirtschaftlichen Erfolg zu sichern.

Kontakt zum Thema Nachhaltigkeit

Maren Harloff

Manager Sustainability

+49 5527 848 1865
Maren.Harloff@ottobock.de

Ottobock SE & Co. KGaA
Max-Näder-Str. 15
37115 Duderstadt