Mittwoch, 27. Mai 2020

#ottobockcares: Not macht erfinderisch

Bei der Spendenübergabe: Prof. Hans Georg Näder mit Duderstadts Bürgermeister Thorsten Feike

Prof. Hans Georg Näder unterstützt sozial benachteiligte Familien bei digitaler Bildung / Ottobock erweitert seine Palette angesichts der Coronavirus-Pandemie um Zubehör zur Kontaktminimierung

In der Coronavirus-Krise zeigt sich Ottobock kreativ, flexibel und verantwortungsbewusst. Prof. Hans Georg Näder, Vorsitzender des Verwaltungsrats und Eigentümer der Ottobock SE & Co. KGaA, spendet 300 iPads an Kinder aus benachteiligten Familien und ermöglicht ihnen damit den Zugang zu digitalen Bildungsangeboten. In interdisziplinären Teams stellen die Ottobock MitarbeiterInnen ihr Know-how unter Beweis, indem sie die Infrastruktur des Medizintechnikunternehmens nutzen und kurzerhand neue Produkte hergestellt haben: Türöffner, Hygienegriffe, Community Masken sowie Kunststoffvisiere sollen die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz verringern. Gleichzeitig reagiert das Unternehmen damit auf die steigende Nachfrage nach Zubehör zur Kontaktminimierung.

  • Update vom 27. Mai

Raumdesinfektionsgerät schützt vor Krankheitserregern

Mit den neuesten Produktentwicklungen orientiert sich die SMU Planen & Einrichten, Materialien an den aktuellen Hygienestandards in Sanitätshäusern und Versorgungsbetrieben: Neben der mobilen Schutzscheibe kann auch das Raumdesinfektionsgerät MitarbeiterInnen und PatientInnen vor Krankheitserregern schützen, indem es Oberflächen und die Raumluft reinigt.

„Auf Knopfdruck versprüht das Gerät einen feinen Nebel aus Wasserstoffperoxid, der selbst an schwer erreichbaren Stellen Bakterien, Pilze, Sporen und Viren beseitigt“, erklärt Produktmanager Sebastian Hoch. In dem umweltfreundlichen und rückstandsfreien Sprühnebel befinden sich Silberionen, die das Wachstum neuer Bakterien verhindern und damit Langzeitschutz bieten. Dank zwei integrierter Räder kann das mobile Desinfektionsgerät bequem von Raum zu Raum transportiert werden.

Interessenten können das Gerät mit der Artikelnummer 758E1 sowie das entsprechende Raumdesinfektionsmittel online bei Ottobock erwerben.

  • Update vom 19.Mai

Medizinisches Equipment für das Städtische Krankenhaus in Blagoevgrad

Mit einer Spende reagiert Ottobock auf den erhöhten Bedarf an medizinischem Equipment im bulgarischen Blagoevgrad – dem neuen Produktionsstandort des Medizintechnikunternehmens: Fünf Beatmungsgeräte, Türöffner und Schutzmasken sollen künftig die intensivmedizinische Versorgung im Städtischen Krankenhaus in Blagoevgrad sicherstellen.

„Da diese Region im Südwesten Bulgariens besonders stark von der Coronavirus-Krise betroffen ist, haben wir uns für eine Sachspende im medizinischen Bereich entschieden“, sagt COO Arne Jörn. Stoyan Stoyanov, Leiter des neuen Werkes in Blagoevgrad, hat die Spende am 15. Mai an Dr. Ognyan Mitey, dem Direktor des Städtischen Krankenhauses, überreicht. Seinen Dank für das große Engagement in der Stadt sprach auch Bürgermeister Rumen Tomov aus: „Wir freuen uns sehr, dass Ottobock uns in dieser schweren Zeit unterstützt.“

  • Update vom 11. Mai

Community Masken aus Südafrika

Auf die gesetzliche Maskenpflicht reagiert Ottobock in Südafrika mit selbst entworfenen Community Masken für MitarbeiterInnen: Ganz im Corporate Design zieren Logo, Claim und Bubbles die weißen Masken. Den Dummy hat das Team um Verkaufs- und Marktmanager Nicholas Naidoo Mitte April selbst entwickelt. Um einerseits Zeit einzusparen und andererseits die regionale Wirtschaft zu unterstützen, haben sie die Produktion der bislang 300 Exemplare allerdings ausgelagert. Davon stehen den MitarbeiterInnen jeweils drei Community Masken zur Verfügung, die sie waschen und wiederverwenden können. Im Rahmen der Initiative #ottobockcares haben die KollegInnen in Südafrika weitere Exemplare an Kunden verteilt. „Eine perfekte Gelegenheit sicher zu arbeiten und dabei gut auszusehen“, sagt Nicholas Naidoo mit einem Lächeln hinter seiner Maske.

PEM entwickelt mobile Schutzscheibe für Patient Care Betriebe

Zum Schutz vor einer Tröpfcheninfektion hat die SMU Planen & Einrichten, Materialien von Ottobock eine mobile Schutzscheibe für MitarbeiterInnen in Patient Care Betrieben entwickelt. „Auf dem Tresen aufgestellt, verhindern sie den direkten Face-to-Face-Kontakt und reduzieren so die Übertragung von Viren“, sagt Produktmanager Sebastian Hoch über die Idee dahinter. Die 0,6 x 0,85 Meter großen Schutzschilde bestehen aus robustem transparentem Kunststoff und sind flexibel einsetzbar. Dank einer Durchreiche ist es problemlos möglich, beispielsweise zu bezahlen oder Rezepte weiterzugeben. Die mobile Schutzscheibe kann im Ottobock Shop unter Angabe der Artikelnummer 758Z147 erworben werden.

  • Update vom 4. Mai

Professor Hans Georg Näder unterstützt geflüchtete Jugendliche mit 50 iPads

In der letzten Woche landeten 50 unbegleitete minderjährige Geflüchtete von der griechischen Insel Lesbos in Hannover. Nachdem Professor Hans Georg Näder in seiner Heimat Duderstadt 300 iPads für Kinder aus sozialschwachen Familien zur Verfügung gestellt hat, ist es ihm wichtig, auch diese geflüchteten Jugendlichen mit iPads zu versorgen. „Die iPads sind ein kleiner Baustein für die Jugendlichen, um ihnen ein Stück Normalität und Lebensqualität zurückzugeben“, so Näder.

  • Update vom 24. April

HGN Covid-19 Support

Neben regionalen Aktionen wie der Smartphone-App ‚dud.info‘ und die iPad-Spende zum Homelearning für sozialschwache Kinder und Flüchtlingskinder engagiert sich Prof. Hans Georg Näder im Rahmen der Initiative ‚HGN Covid-19 Support‘ über Landesgrenzen hinaus: Er spendet Care-Pakete an Ottobock Niederlassungen, Tochtergesellschaften und gemeinnützige Einrichtungen, die besonders stark von der Coronavirus-Krise betroffen sind. Mit jeweils 25.000 US-Dollar unterstützt er Hilfsorganisationen, die Bedürftige in Austin, Buenos Aires, Rio und Campinas mit Lebensmitteln versorgen.

Weitere 10.000 US-Dollar kommen dem Programm ‚Mobile Speisekammer‘ der Central Texas Food Bank zugute. Die Spende von Prof. Näder wurde durch Gelder von zwei lokalen Familienstiftungen in Austin verdoppelt, so dass damit insgesamt 80.000 Mahlzeiten finanziert werden können.

Die Hilfsorganisation verteilt ganze LKW-Ladungen mit Lebensmitteln an bedürftige Menschen in Texas. An zentralen Ausgabeorten reihen sich die Menschen aufgrund der aktuellen Abstandsregelung in ihren Autos in eine Schlange ein, um die Lebensmittel abzuholen.

„Aufgrund der Coronavirus-Krise erlebt die Central Texas Food Bank einen dramatischen Anstieg des Bedarfs an unseren Dienstleistungen, da viele Menschen zum ersten Mal in ihrem Leben um Nahrungsmitteln bitten. Wir sind so dankbar, dass Ottobock uns unterstützt“, sagt Amelia Long, Direktorin für Gemeinschaftsengagement bei der Central Texas Food Bank. Ursächlich für die extrem hohe Zahl der Bedürftigen sei die Doppelbelastung durch den Einbruch des Gesundheitssystems einerseits und die sinkende Ölnachfrage andererseits, was Texas als größten US-amerikanischen Rohöl- und Erdgas-Produzent besonders trifft.

  • Update vom 17. April

dud.info: eine App für Duderstadt und Umgebung

Nicht zuletzt, um über die aktuelle Entwicklung der Coronavirus-Krise in der Region Duderstadt zu informieren, hat die Stadtentwicklungsinitiative Duderstadt 2030 die Smartphone-App ‚dud.info‘ entwickelt. Darüber hinaus stellt die App Newsbeiträge wie Mitteilungen der Stadtverwaltung, Verlautbarungen der Kreisverwaltung, wichtige Aufrufe an die Bürger und geänderte Öffnungszeiten der Geschäfte bereit. „Mit der App für Duderstadt heben wir die Informationsweitergabe in der Region auf ein neues Level, Futuring Duderstadt – go digital“, so Prof. Hans Georg Näder, der das Projekt unterstützt. Interessierte können sich die App ab sofort im App- und Playstore herunterladen.

  • Update vom 14. April

Orientiert am Vorbild seiner Mutter Maria, die den Ordensschwestern im St. Martini Krankenhaus zu seiner Geburt ein elektrisches Bügeleisen geschenkt hat – das heute noch funktioniert –, handelt Prof. Hans Georg Näder selbst: Er hat den Ordensschwestern ein Care-Paket geschnürt, gefüllt mit Spa Kits aus der Drogerie Kühle und Pink Gin Hoodies. Für die Geste bedankten sich die Ordensschwestern mit einem persönlichen Gedicht an Prof. Näder.

Weitere Kunststoffvisiere zur Kontaktminimierung spendete Ottobock der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Am 9. April überreichte Klara-Maria Brennecke, Orthopädietechnik-Mechanikerin im Ottobock Kompetenzzentrum Göttingen, 100 Exemplare an Dr. Markus Roessler, Leiter der Notfallmedizin und Leiter des Corona Krisenstabes an der UMG, und Daniela Kürschner, Sachgruppenleitung Zentralarchiv der UMG.

  • Update vom 9. April

Ottobock spendet weitere Kunststoffvisiere

Über gespendete Kunststoffvisiere von Ottobock freuen sich auch folgende Arztpraxen und Einrichtungen in Duderstadt und Umgebung:

das Altenpflege- und Senioren-Wohnheim Am Park (Duderstadt), Praxis für Allgemeinmedizin Karin Michels (Rumspringe), Theresa Häusliche Alten- und Krankenpflege (Duderstadt), Kinder- und Jugendmedizin im Bahnhof (Duderstadt), die Gemeinschaftspraxis Die Landärzte (Lindau), die Hausarztpraxis Am Wall (Duderstadt), die Hausarztpraxis Ehrenberg (Duderstadt), die Gemeinschaftspraxis Kirscht/Theile (Duderstadt), die Hausarztpraxis Merten (Duderstadt), die Gemeinschaftspraxis Stange/Weigand (Duderstadt), die Hausarztpraxis Schmidt (Duderstadt), die Hausarztpraxis Backhaus (Seulingen), die Häusliche Gemeinschaftspraxis (Rittmarshausen), die Gemeinschaftspraxis Wernicke/Fabian (Gieboldehausen), die Hausarztpraxis Abicht (Gieboldehausen), die Hausarztpraxis Rudolph (Krebeck), das Senioren- und Pflegeheim Hollenbach-Stiftung (Duderstadt), das Altenpflegeheim St. Martini (Duderstadt), das Seniorenheim Hartel (Rhumspringe), das Pflegeheim Haus Drei Linden (Wollbrandshausen), das St. Martini Krankenhaus (Duderstadt), das Seniorenheim Haus Elisabeth (Wollbrandshausen), das Pflegeheim Landhaus am Rotenberg (Pöhlde) und die Gemeinschaftspraxis Wassermann (Göttingen).

Schutzmasken für gemeinnützige Einrichtungen

Als Medizintechnikunternehmen verfügt Ottobock über Bestände von hochwertigen medizinischen Schutzmasken der Kategorien FFP2 und FFP3 – hierbei handelt es sich allerdings nicht um eigene Produkte. Einen Teil der Masken hat die Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH den Pflegekräften der Caritas-Sozialstation Untereichsfeld in Duderstadt gespendet. Angesichts der hohen Ansteckungsgefahr in der ambulanten Pflege betont Ralf Regenhardt, Vorstandssprecher des Caritasverband Südniedersachsen e.V.: „Für uns ist es unverantwortlich, Pflegekräfte ohne ausreichenden Schutz zu den Patienten zu schicken. Umso dankbarer sind wir Ihnen für diese großzügige Spende.“

Ebenso dankbar ist die Senatsverwaltung Berlin, die einen Spendenaufruf für Schutzmasken gestartet hat. Die Senatsverwaltung koordiniert die Verteilung unter anderem an Arztpraxen, Krankenhäuser und Rettungsdienste. Darauf hat die Entwicklungswerkstatt des Fachbereichs Human Mobility mit einer weiteren Spendenaktion reagiert: Entwicklungsingenieur Felix Kowollik hat sein Fahrrad mit 125 FFP2-Schutzmasken beladen und die Sammelstelle der Berliner Polizei beliefert, die sich sehr über die Spende von Ottobock gefreut hat.

  • Meldung vom 3. April

Weil der reguläre Unterricht in Schulen durch die Coronavirus-Pandemie seit mehreren Wochen aussetzen muss, nimmt die Bedeutung digitaler Lernangebote deutlich zu. Nicht jede Familie besitzt jedoch einen Tablet-PC oder kann sich die Anschaffung eines mobilen Endgeräts leisten. Damit Kinder aus sozial benachteiligten Familien nicht von digitalen Bildungsangeboten ausgeschlossen werden, hat Prof. Hans Georg Näder 300 iPads gespendet. Über sieben Grundschulen und fünf weiterführende Schulen werden die Tablet-PCs an Familien in Duderstadt verteilt. Darüber hinaus hat die von Prof. Hans Georg Näder initiierte Stadtentwicklungsgesellschaft Duderstadt2030 mit dem Projekt „Stay home – stay digital“ eine digitale Lernplattform mit sorgfältig ausgewählten Links, Apps und Videos für Eltern und Kinder zur Verfügung gestellt.

Türgriffe und -öffner aus dem 3D-Drucker

Auf Initiative des Lorenz-Böhler-Krankenhaus Wien haben Standortservice, Entwicklung und iFab in enger Zusammenarbeit hygienische Türgriffe produziert und installiert. Das Besondere daran: Sie lassen sich mit dem Unterarm öffnen, sodass eine Übertragung des Coronavirus über die Hände unterbunden werden kann. Die Einzelteile dafür werden im 3D-Druck an den Standorten Duderstadt, Wien und Salt Lake City sowie auch von den Tochtergesellschaften Pohlig im bayerischen Traunstein und Chabloz im französischen Grenoble konstruiert und produziert. Schrauben und Muttern liefert die Entwicklungsabteilung. Eine Alternative dazu sind persönliche Türöffner, die ebenfalls im 3D-Druck produziert werden. Das innovative Design dafür hat das 3D-Druck Start-up Materialise dem iFab zur Verfügung gestellt.

„Bei der Umsetzung dieser Initiative konnten wir auch auf externen Support durch unsere Partnerbetriebe zählen“, sagt Marco Volkmar, Leiter MedicalCare HC Deutschland / iFab. Im Rahmen einer gemeinsamen Sponsoring-Aktion unterstützen der Technologieanbieter EOS und die Chemiekonzerne Evonik Industries und Arkema dieses Projekt mit 1000 kg PA 1101-Pulver für den 3D-Druck.

Selbstgenähte Community Masken

Die Juniorenfirma in der Duderstädter Unternehmenszentrale setzt sich ebenfalls kreativ gegen die Ausbreitung des Virus ein. Auszubildende der Technischen Orthopädie nähen am Standort Duderstadt sogenannte Community Masken aus den Hauptbestandteilen Baumwolle und Filterfließ zum Fremdschutz. Obwohl es sich dabei nicht um ein getestetes Medizinprodukt handelt und kein vollumfänglicher Infektionsschutz gewährleistet werden kann, dämmt er die Gefahr ein, andere anzustecken. Diesem Vorbild folgen auch die Global Academy und Näherei am Standort Königsee und Pohlig. Ein unternehmensweiter Aufruf soll MitarbeiterInnen dazu animieren, Community Masken für den eigenen Bedarf, den der Nachbarschaft und der KollegInnen selbst zu nähen – MitarbeiterInnen nähen für MitarbeiterInnen.

Höherwertige Kunststoffvisiere

Um das Risiko einer Coronavirus-Infektion zu verringern, hat die Ottobock iFab damit begonnen, Kunststoffvisiere zum Selbstschutz zu fertigen. Sie haben darüber hinaus den Vorteil, dass Brillenträger ihre eigene Brille tragen können und keine Einmalschutzbrillen benötigen. In der Carbonfertigung schneiden die MitarbeiterInnen die höherwertigen Kunststoffvisiere zunächst auf dem Plotter aus, um sie anschließend zu entgraten.

Die ersten Kunststoffvisiere wurden bereits an das Duderstädter Krankenhaus St. Martini gespendet. Am 2. April überreichte Marco Volkmar 50 Exemplare an den Ärztlichen Direktor Dr. Udo Iseke und Oberarzt Dr. Clemens Borkert. „Wir freuen uns sehr über die großartige Unterstützung von Ottobock. Die Visiere sind eine optimale Ergänzung zu unserer Ausrüstung und werden dringend zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt“, sagt Dr. Iseke.

Eine weitere Spende empfing die Blank-Gruppe, zu der die Pflegeheime Haus St. Georg in Nesselröden und St. Martinus in Bilshausen gehören. „Sollte es in einer unserer Firmen zu einem Verdachts- oder Quarantänefall kommen, so können unsere Mitarbeiter durch die Visiere eine weitere Absicherung zusätzlich zur FFP2-Maske erfahren“, erklärt Sonja Zwingmann, Leiterin des Hauses St. Georg als sie die Visiere von Marco Volkmar entgegen nimmt.

Material zum Download

Kontakt für Medienvertreter

Anke Behrens

PR Managerin

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Anke.Behrens@ottobock.de