Montag, 06. August 2018

Ottobock belebt Bötzow Quartier

Bötzow Quartier nach finaler Fertigstellung in 2022 / Bildquelle: DCA/Laborgh

Medizintechnikunternehmen schafft in Berlin Raum für Ideen

Im Vorfeld des 100-jährigen Firmenjubiläums 2019 weitet das global agierende Medtechunternehmen Ottobock seine Präsenz in Berlin systematisch aus. Ziel ist es, Zukunftsthemen wie die Digitalisierung der Orthopädietechnik voranzutreiben und entsprechende Talente und Kreative für das Familienunternehmen zu gewinnen.

Nach dem Geschäftsbereich Human Mobility und strategischen Unternehmensbereichen wie Digitales Marketing und Unternehmenskommunikation beziehen auch die Forscher und Entwickler des Ottobock Future Labs aktuell ihre Spaces für Ideen im denkmalgeschützten Ensemble der ehemaligen Bötzow Brauerei im Stadtteil Prenzlauer Berg.

Stolz auf die Berliner Wurzeln

„Wie es sich für ein waschechtes Berliner Start-up gehört, erfinden wir uns auch nach fast 100 Jahren nach der Gründung in Berlin Kreuzberg stetig neu“, sagt Hans Georg Näder, der als Vorsitzender des Verwaltungsrats die Inhaber und dritte Generation der Gründerfamilie vertritt und drei Jahrzehnte den deutschen Weltmarktführer zu heutiger Größe geführt hat. Um Kriegsversehrte mit modernen Prothesen und orthopädischen Hilfsmitteln zu versorgen, hatte der Orthopädiemechaniker Otto Bock 1919 in Kreuzberg die Orthopädische Industrie GmbH gegründet.

Professor Hans Georg Näder hat das denkmalgeschützte Bötzow-Areal im Jahr 2012 erworben und seitdem im Rahmen eines Masterplans mit dem britischen Architekten Sir David Chipperfield entwickelt. Im Fokus steht ein verantwortungsvolles Miteinander von kultureller und gewerblicher Nutzung: So entstehen neben Wohnraum, CoWorking und Cultural Spaces auch ein Biergarten sowie ein Boutique Hotel – ein ganz neuer spannender Kiez mitten in Berlin.

Office 4.0: Kollaboration und Hot Desking

Mehr als 120 Mitarbeiter von Ottobock und Fablab-Kooperationspartner Makea Industries arbeiten künftig im Future Lab an der Prenzlauer Allee. Bereits im Jahr 2015 hatten beide Unternehmen den Open Innovation Space (OIS) in einem Zeltbau eröffnet. Das erregte bundesweit große Aufmerksamkeit und Interesse. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wählte den OIS unter anderem im Oktober 2017 für seinen Antrittsbesuch im Land Berlin.

„Jetzt beziehen wir dauerhaft Räumlichkeiten auf Bötzow“, so Näder. „Und arbeiten dort auf moderne, kollaborative Weise zusammen. Feste Plätze gibt es nicht mehr. So generieren wir Spillover zwischen den Abteilungen, eng vernetzt mit unseren Tech Hubs in Duderstadt und Wien.“ Doch Bötzow ist nicht nur ein wichtiger Pfeiler von Ottobock, sondern auch ein neuer Attraktionspunkt im Prenzlauer Berg. „Wir wollen das Areal zu einem richtigen Kiez machen, mit offener Gastronomie und Biergarten. Das ist der nächste Schritt der Bauphase.“

Firmeneigene Denkfabrik am Potsdamer Platz

„Damit verändern wir die Rolle des 2009 als Hauptstadtrepräsentanz und Stage der Biomechanik am Potsdamer Platz eröffneten Ottobock Science Centers. Mit einer Million Besuchern ein echtes Highlight und Benchmark“, so Professor Näder. Aktuell plant das Medizintechnikunternehmen dort eine firmeneigene Denkfabrik. „Immer wieder merken wir, dass unsere Mitarbeiter großartige Ideen haben, mit denen wir unser Geschäft langfristig noch verbessern und ausbauen können“, sagt CEO Dr. Oliver Scheel. „Dieses Potenzial wollen wir künftig in Berlin noch weiter ausschöpfen und die Agilität des Unternehmens steigern.“

Am Potsdamer Platz werden interdisziplinäre Teams aus verschiedensten Ottobock Standorten zusammenkommen, um zukunftsorientiert an der Umsetzung der ehrgeizigen Digitalstrategie zu arbeiten. „Abseits der gängigen Strukturen bekommen sie Raum disruptive Innovationen zu entwickeln und eingefahrene Prozesse zu challengen“, so Scheel.

Über Ottobock

Weltweit steht der Name Ottobock für qualitativ hochwertige und technologisch herausragende Produkte und Dienstleistungen in der Medizintechnik. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität entwickelt Ottobock, der deutsche Weltmarktführer, medizintechnische Produkte und Versorgungskonzepte in den Bereichen Prothetik, Orthetik, Human Mobility und versorgt Patienten im Bereich MedicalCare. Koordiniert werden die internationalen Aktivitäten des Unternehmens in der Zentrale in Duderstadt. Tochtergesellschaften in mehr als 57 Ländern bieten Qualität „Made in Germany“ weltweit an und beschäftigen mehr als 7.000 Menschen. Ottobock ist seit der Gründung 1919 ein familiengeführtes Unternehmen und unterstützt seit 1988 auch die Paralympischen Spiele durch sein technisches Know-how.

Ansprechpartner für das Ottobock Future Lab:
Elisabeth Quack, Ottobock Future Lab
Ottobock Future Lab, Prenzlauer Allee 242, 10405 Berlin
Telefon: + 49 30 398 206 200
Mobil: +49 151 58264309
E-Mail: Elisabeth.Quack@remove-this.ottobock.com
Ansprechpartner für Medien:

Sebastian Zavelberg, Unternehmenskommunikation
Ottobock Future Lab, Prenzlauer Allee 242, 10405 Berlin
Telefon: +49 30 206 039 889
Mobil: +49 151 188 835 08
E-Mail: Sebastian.Zavelberg@remove-this.ottobock.de

Bötzow Quartier Kontakt:

Laborgh Investment GmbH
Kronprinzendamm 15, 10711 Berlin
Telefon: +49 30 318 008 800
Mail: info@remove-this.laborgh.com

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