Ottobock – Mobilität für Menschen

Weltweit steht der Name Ottobock für qualitativ hochwertige und technologisch herausragende Produkte und Dienstleistungen in der Medizintechnik. Das Ziel, Menschen mit Handicap Mobilität zurückzugeben und erhaltene Funktionen zu schützen, umfasst die gesamte Produktwelt des Unternehmens. Die Überzeugung, dass die Lebensqualität von Menschen eng verbunden ist mit einem Maximum an individueller Freiheit und Selbstständigkeit, ist ein Leitgedanke, der die annähernd 100-jährige Firmengeschichte maßgebend prägt und die Entwicklung neuer Produkte zielgerichtet leitet.

Das Medizintechnikunternehmen Ottobock, seit 2018 in der Rechtsform einer SE & Co. KGaA, verzeichnet seit Jahren einen stabilen Wachstumskurs: 2017 stiegen der Umsatz währungsbereinigt um 4,6 Prozent auf 927,4 Millionen Euro und die Mitarbeiterzahl auf 7.000 weltweit. Koordiniert werden die internationalen Aktivitäten des Unternehmens in der Zentrale in Duderstadt. Ein Netzwerk aus Vertriebs- und Servicegesellschaften in mehr als 50 Ländern ermöglicht es, durch globale Präsenz Nähe zum Kunden zu schaffen. Mit den Tätigkeitsfeldern Prothetik, Orthetik, Human Mobility (manuelle und elektrische Rollstühle sowie Reha-Produkte), Ottobock Industrials und dem Clinical Services Network ist das Unternehmen bestens aufgestellt und in der Lage, seinen Kunden eine nahezu unvergleichbar breite Produktpalette, perfekt aufeinander abgestimmter Lösungen und umfangreiche Dienstleistungen anzubieten.


„Quality for life“

Das schwedische Private Equity-Unternehmen EQT ist zu 20 Prozent an der Ottobock SE & Co. KGaA beteiligt. 80 Prozent bleiben weiterhin in den Händen der Otto Bock Holding GmbH & Co. KG, die zu 100 Prozent der Inhaberfamilie Näder gehört.

Ottobock Produkte setzen Standards

Ein Schwerpunkt im Bereich Forschung & Entwicklung bei Ottobock liegt darin, mechatronische Lösungen zur autoadaptiven Steuerung von Prothesenkomponenten bereitzustellen. Die in das Produkt integrierte elektronische Intelligenz entlastet den Anwender, so dass sich die Lösungen automatisch an verschiedene Bedingungen und Situationen im Alltag anpassen. Auf Basis dieser Technologie haben Produkte aus dem Bereich Prothetik immer wieder Standards in der Versorgung von Menschen mit Handicap gesetzt. 1997 kam mit dem C-Leg die weltweit erste komplett mikroprozessorgesteuerte Beinprothesenlösung auf den Markt. Als weiteren Meilenstein der Produktentwicklung stellte der Weltmarktführer in der Exo-Prothetik 2011 das Genium – Bionic Prosthetic Solution vor. Es bildet das natürliche, physiologische Gehen fast identisch nach. Die Michelangelo Prothesenhand wiederum ist ein Quantensprung in der Prothesenversorgung für die obere Extremität. Gesteuert durch Muskelsignale bietet sie vier bewegliche Finger und einen separat positionierbaren Daumen, so dass unterschiedliche Greifbewegungen präzise, schnell und sicher ausgeführt werden können.

2015 wurde unter anderem das Kenevo zur Marktreife geführt, das die Vorteile mikroprozessor-kontrollierter Beinprothesenlösungen erstmals auch für Menschen mit niedrigeren Mobilitätsgraden nutzbar macht, während Genium X3 und die vierte C-Leg Generation sich als Stand der Technik für aktivere Oberschenkelamputierte etabliert haben.

Eine weltweit führende Marktposition nimmt Ottobock auch im Bereich Neuroorthopädie ein. Versorgt werden hier Menschen, die von einer kompletten oder teilweisen Lähmung eines Beines betroffen sind. Die Ganzbeinorthese C-Brace® ist die weltweit erste mechatronische Orthesenlösung, die den gesamten Gangzyklus dynamisch und in Echtzeit kontrolliert.

Die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Produkte bei gleichzeitig hoher Beanspruchung erfordern intensive Prüfverfahren. Bevor beispielsweise ein neuer Prothesenfuß von Ottobock auf den Markt kommt, wird er in speziellen Gangsimulatoren getestet und absolviert dort rund drei Millionen Schritte. Des Weiteren geben komplexe Tests im Ganglabor Aufschluss über Reaktionskräfte beim Abrollen eines Prothesenfußes oder den Einfluss einer Prothese auf den Stoffwechsel des Probanden, um möglichst kraftsparende Lösungen zu finden.

Neben der Qualität der Produkte liegt ein weiterer Fokus auf der Versorgungsqualität. Im Bereich MedicalCare betreibt Ottobock mittlerweile mehr als 130 Versorgungszentren weltweit. Von dem dort erworbenen Wissen über qualitativ hochwertige Patientenversorgungen, der detaillierten Marktkenntnis und den individuell für Länder und Regionen entwickelten Geschäftsmodellen profitieren auch Geschäftskunden, denen Ottobock Business Service das Angebot und das Know-how als Dienstleistung zur Verfügung stellt.

Aus- und Weiterbildung durch die Ottobock Academy

Fachliches Know-how auf dem aktuellen Stand der Technik weitergeben, Versorgungsqualität sicherstellen und dem internationalen Fachkräftemangel gezielt entgegenwirken: Mit diesen Zielen macht sich die Ottobock Academy stark für Aus- und Weiterbildung rund um die Orthopädie- und Rehatechnik. Das umfangreiche und differenzierte Programm richtet sich dabei an alle am Versorgungsprozess eines Patienten beteiligten Experten und schließt auch Ottobock Mitarbeiter weltweit ein, damit sie Kunden und Partner qualifiziert beraten und unterstützen können. In Kooperation mit der PFH Private Hochschule Göttingen und der Universität Göttingen sowie weiteren Partnern aus den Bereichen Medizin und Wissenschaft hat Ottobock Studiengänge im Bereich Orthobionik und Healthcare Technology entwickelt. Damit schließt sich die Nahtstelle zwischen medizinischer Forschung, moderner Medizin und Orthopädietechnik.

Paralympisches Engagement

Das Engagement von Ottobock für den Behindertensport ist längst zu einem festen Bestandteil der Unternehmensphilosophie geworden. Ziel ist es, Menschen mit Handicap in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu rücken und sie als großartige Sportler und Vorbilder dafür zu zeigen, dass Sport und Leistung Lebensmut zurückgeben können. Stellvertretend dafür stehen die Paralympischen Spiele, die Ottobock bereits seit Seoul 1988 aktiv begleitet und unterstützt. In Rio 2016 hat Ottobock mit einem 100-köpfigen technischen Serviceteam, bestehend aus Technikern aus 29 Ländern, insgesamt 14.500 Arbeitsstunden geleistet. In dieser Zeit wurden 2.408 Reparaturaufträge, die 3.361 individuelle Reparaturen mit sich brachten, durchgeführt. Seit 2005 ist Ottobock Kooperationspartner des International Paralympic Committee (IPC) und hat diesen Vertrag in Rio bis Ende 2020 verlängert.

Bötzow Quartier – Raum für Ideen

Im Vorfeld des 100-jährigen Firmenjubiläums 2019 hat Ottobock begonnen, seine Präsenz in Berlin systematisch auszubauen. Ziel ist es, Zukunftsthemen wie die Digitalisierung der Orthopädietechnik voranzutreiben und entsprechende Talente und Kreative für das Familienunternehmen zu gewinnen. Im denkmalgeschützten Ensemble der ehemaligen Bötzow Brauerei im Stadtteil Prenzlauer Berg werden interdisziplinäre Teams aus verschiedensten Ottobock Standorten zusammenkommen, um zukunftsorientiert an der Umsetzung der ehrgeizigen Digitalstrategie zu arbeiten.

Business Units

Prothetik

Der Bereich Prothetik ist das größte Geschäftsfeld der Ottobock SE & Co. KGaA. Er bietet in den Service- und Vertriebsgesellschaften in 50 Ländern weltweit ein hohes Maß an Kundennähe und bildet damit ein solides Fundament für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Als Weltmarktführer in der Exo-Prothetik haben insbesondere Produkte aus diesem Bereich immer wieder Standards in der Versorgung von Menschen mit Handicap gesetzt. 1997 kam mit dem C-Leg das weltweit erste komplett mikroprozessorgesteuerte Beinprothesensystem auf den Markt. Die feste Überzeugung, dass diese Technik bahnbrechend für Oberschenkelamputierte sein wird und neue Dimensionen des Gehens ermöglicht, war Grundlage für eine jahrelange intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Einen weiteren Meilenstein der Produktentwicklung stellt das Genium – Bionic Prosthetic System dar. Es wurde 2011 vorgestellt und bildet das natürliche, physiologische Gehen fast identisch nach. Das Genium unterstützt den natürlichen Bewegungsablauf dank neuester Computer-, Sensor- und Regeltechnik bis ins Detail und ist in Kombination mit den neuen Triton Prothesenfüßen aus Karbon erneut ein Quantensprung in der Prothesenversorgung. Die kreative Entwicklungsleistung der Forschung & Entwicklung besteht darin, aus dem Wissen über natürliche Bewegungsabläufe und biomechanische Zusammenhänge technische Lösungen abzuleiten. In außergewöhnlicher Weise gelungen ist dies bei der Michelangelo Prothesenhand. Sie bietet, gesteuert durch Muskelsignale, vier bewegliche Finger und einen separat elektronisch positionierbaren Daumen. Mit der Michelangelo Hand können Armamputierte unterschiedliche Greifbewegungen präzise, schnell und sicher auf einem bislang unerreichten Niveau ausführen. „Mit unseren Prothesensystemen können Amputierte Mobilität und Lebensqualität auf einem bisher noch nie dagewesenen Niveau erleben“, fasst Dr. Helmut Pfuhl, Leiter der Business Unit Prothetik, zusammen. „Unser Ziel ist es, weltweit individuell passende Produktlösungen für die unterschiedlichen Länder und Regionen anzubieten. Die besondere Herausforderung dabei ist, die sehr heterogenen Voraussetzungen und Gesundheitssysteme zu berücksichtigen. Neben einer konsequenten Kunden- und Marktorientierung erfordert das ein hohes Maß an Flexibilität. Eines bleibt jedoch unverändert: unsere qualitativen Ansprüche an Produkte ‚made by Ottobock‘ haben immer höchste Priorität.“

Die Business Unit Prothetik umfasst außerdem den Bereich „Socket Technologies“, der sich mit der bestmöglichen Anbindung der Prothesen an den menschlichen Körper befasst. Die richtige Kombination von Liner- und Verschluss-Systemen sind der Schlüssel zum Erfolg einer jeden prothetischen Versorgung. Mit einer großen Auswahl an Liner-Materialien, dem Einsatz von patentierter Unterdrucktechnologie sowie verschiedenen Verschluss-Systemen wird ein wesentlicher Beitrag zu Sicherheit und Tragekomfort und damit zur Integration Beinamputierter in das berufliche und private Umfeld geleistet.

Orthetik

Die Business Unit Orthetik, ein stark wachsender Geschäftsbereich bei Ottobock, untergliedert sich in zwei Geschäftsfelder. Unter Activity and Sports Medicine werden temporäre Versorgungen mit Orthesen nach Unfällen, Verletzungen oder bei anderen Bewegungsbeschwerden zusammengefasst, die die Therapie des Arztes gezielt und wirkungsvoll unterstützen. „Wir sehen unsere Produkte als wichtigen und zeitgemäßen Bestandteil der Therapie des Arztes“, erklärt Frank Bömers, Leiter der Business Unit Orthetik bei Ottobock. „Für uns ist die enge Zusammenarbeit und der intensive Austausch mit Medizinern daher von großer Bedeutung. Ziel unserer innovativen Produktentwicklungen muss sein, sie sinnvoll und wirksam in die ärztliche Therapie zu integrieren.“ Vor diesem Hintergrund hat Ottobock mit dem Clinical Excellence Circle (CEC) ein Netzwerk von medizinischen Spezialisten etabliert, das sich die Entwicklung innovativer Produkte in der Orthetik sowie die Erarbeitung von Therapie- und Fortbildungskonzepten zum Ziel gesetzt hat. Das erfahrene Team aus Orthopäden, Sportmedizinern, Neurologen, Physiotherapeuten, Orthopädietechnikern sowie Biomechanikern bildet die Basis, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern. Zudem soll durch Studien ein fundierter Nachweis für den therapeutischen Nutzen von Produkten geliefert werden. Ergebnis einer erfolgreichen Produktentwicklung in Zusammenarbeit mit dem CEC ist die Rezentrierungsorthese Patella Pro. Der vordere Knieschmerz ist einer der häufigsten Gründe für den Besuch bei einem Orthopäden. Die Patella Pro setzt hier Standards. Ihr einzigartiger Aufbau trägt dazu bei, Schmerzen zu reduzieren - wissenschaftliche Studien belegen das. Ein weiteres Produkt, das gemeinsam mit dem CEC entwickelt wurde, ist die Malleo TriStep. Diese Orthese wird bei Sprunggelenkverletzungen eingesetzt. Sie ist so aufgebaut, das spezielle Funktions- und Stabilisierungselemente in drei Schritten je nach Heilungsphase auf- und abgerüstet werden können. Der gesamte Heilungsprozess wird also mit nur einer einzigen Versorgung abgedeckt.

Eine weltweit führende Marktposition nimmt Ottobock im Geschäftsfeld Neuroorthopaedics ein. Die Lähmungsorthesen - Ganzbeinorthesen sowie Unterschenkelorthesen – sind eine dauerhafte Versorgung für Menschen, die von einer kompletten oder teilweisen Lähmung eines Beines betroffen sind. „Menschen Bewegungsfreiheit und Sicherheit beim Gehen im Alltag zurückgeben ist gleichbedeutend damit, ihnen Lebensqualität zu schenken“, so Frank Bömers. Vor diesem Hintergrund ist die C-Brace jüngstes Beispiel einer herausragenden Entwicklungsleistung, die Anwendern verloren gegangene Mobilität zurückgibt. Das weltweit erste mechatronische Orthesensystem kontrolliert den gesamten Gangzyklus dynamisch und in Echtzeit. Das System reagiert intelligent auf jede Situation, in der sich der Träger gerade befindet, egal, ob er auf einer Treppe, einer Rampe oder in unebenem Gelände geht.

Mobility Solutions

Menschen mit Handicap die Möglichkeit geben, gleichberechtigt am Leben teilzunehmen, wieder in den Beruf einzusteigen, Hobbys nachzugehen und den Alltag nach individueller Möglichkeit ohne fremde Hilfe und selbstständig meistern: Für den Bereich Mobility Solutions ist das Thema „Inklusion“ ein zentraler Aspekt, der die Grundlage ganz vieler Entwicklungsleistungen dieser Business Unit bildet. Die umfangreiche Produktpalette mit manuellen und elektrischen Rollstühlen sowie zahlreichen Reha-Produkten wie Stehhilfen, Sitzsystemen oder Sitzkissen hilft, Menschen Mobilität zurückzugeben und sie dauerhaft ins gesellschaftliche und soziale Leben zu integrieren. Ein Beispiel dafür ist das 24-Stunden Haltungs- und Positionierungs-Konzept für Kinder: Damit Kinder mit Bewegungsstörungen in der Lage sind, Freiraum für Spiel, Bewegung und soziale Kontakte zu nutzen, wird ihnen während des gesamten Tages und in der Nacht der notwendige Haltungshintergrund durch das passende Hilfsmittel geboten. Motorisch stärker eingeschränkte Anwender erleben Freiheit und Selbstständigkeit durch die Integration von Sondersteuerungen und Umfeldkontrolle für Elektro-Rollstühle, die individuell an deren Anforderungen und Fähigkeiten angepasst werden. Mit moderner Bluetooth- und Infrarottechnik können beispielsweise Telefon, Handy, Computer, Steckdosen, Lampen, Rollläden, Türen und vieles mehr im Haushalt und am Arbeitsplatz gesteuert werden. Verschiedene Sportgeräte für Menschen mit Handicap geben die Möglichkeit, neben dem wichtigen therapeutischen Aspekt Gemeinschaft mit anderen zu erleben und Freizeit aktiv zu gestalten. Im Zuge der weltweiten demografischen Entwicklung der Gesellschaft gewinnt auch die Versorgung von Schlaganfall-Patienten eine immer größere Bedeutung. Hier erarbeitet Ottobock bereichsübergreifend mit den Business Units Orthetik und Neurorehabilitation Lösungen, die helfen, Mobilität nach einem Schlaganfall wieder herzustellen.

Die Rollstuhl-Fertigung ist seit 1992 in Königsee / Thüringen beheimatet und seitdem auch durch internationale Produktionsstandorte stetig gewachsen. Mit dem Ziel, Kompetenzen an einem Standort zu bündeln und Kommunikations- und Entwicklungsprozesse weiter zu optimieren, wurden die Bereiche Forschung und Entwicklung, Produktmanagement und Produktion hier unter einem Dach zusammengefasst.

MedicalCare

Mit umfassenden Serviceleistungen rund um eine qualitative Patientenversorgung und professionellem Werkstattmanagement zeigt der Geschäftsbereich MedicalCare, dass Ottobock ein hochspezialisiertes Dienstleistungsunternehmen ist. Im Bereich Patient Care betreibt Ottobock inzwischen über 120 Versorgungszentren weltweit. Von dem dort erworbenen Wissen in der Patientenversorgung, der detaillierten Marktkenntnis und den individuell für Länder und Regionen entwickelten Geschäftsmodellen profitieren nicht nur die Patient Care Betriebe selbst, sondern auch Geschäftskunden, denen Ottobock das Angebot und das Know-how als Dienstleistung bereitstellt. „Unser primäres Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern und unseren eigenen Patient Care Zentren neue Märkte zu entwickeln und eine qualitativ hochwertige orthopädietechnische Versorgung von Menschen sicherzustellen“, fasst Reinhard Halbach, Leiter des Geschäftsbereiches MedicalCare, zusammen. „Wir wollen das Wissen und die Erfahrungen, die wir in unseren eigenen Patient Care Betrieben beispielsweise in Bezug auf Prozessoptimierung gewinnen, gerne als Dienstleistung an unsere Geschäftspartner weitergeben.“ Doch der Wissenstransfer erfolgt nicht einseitig. Praxiserfahrungen im Umgang mit Ottobock Produkten in den Patient Care Zentren fließen auch in die Forschung und Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen ein. „Dieser intensive Wissenstransfer kommt am Ende allen zugute“, so Reinhard Halbach.

Zu den Leistungen des Geschäftsbereiches zählt insbesondere die Prozessoptimierung in der orthopädie-technischen Werkstatt. Einen wichtigen Part übernimmt hierbei die Service Fertigung, die Produkte auf der Basis von Anwenderdaten individuell fertigt und liefert. Angefangen bei individuellen Orthesen bis hin zu Prothesenschäften, und -Linern sowie diversen Silikonprodukten – die Service Fertigung arbeitet mit modernsten Technologien, Materialien und Herstellungsverfahren. Prozessoptimierung und Sicherheit am Arbeitsplatz prägt auch das Angebot des Bereiches Planen & Einrichten, der professionelle Unterstützung für Raumkonzepte und Flächen-Nutzungspläne bietet. Der Service umfasst neben der Beratung und Planung die praxisgerechte maschinelle Ausstattung von Werkstätten. Darin eingeschlossen sind auch die finanzielle Planung und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Des Weiteren unterstützt IT Systems Ottobock Partner bei der Implementierung von Patientenverwaltungssoftware. Das Dienstleistungsangebot wird komplettiert mit dem umfassenden Angebot der Ottobock Academy zur orthopädie-technischen und therapeutischen Weiterbildung.